Gartenschau-Kommission besichtigt unsere Gemeinden

Ursprünglich war der Termin für den 8. April geplant, musste aber coronabedingt auf den 22.07. verschoben werden. Trotz des durch das Ministerium vorgegebenen sehr engen Zeitfensters konnte die Kommission mit Vertretern der Verwaltung und Repräsentanten aus der Region das geplante Programm absolvieren. Pünktlich rollte der Bus der Bewertungskommission um 13:00 Uhr auf dem Leimener Rathausplatz ein.

 

Dort wurde sie begrüßt und nach einer kurzen Vorstellungsrunde stellten sich die Gartenschaugemeinden in einem Film vor.

„Neue Mobilität“ ist eines der Kernthemen der Bewerbung, und um dies zu unterstreichen, wurde anschließend das Konzeptgebiet für die Gartenschau mit Pedelecs und einem Lastenrad bei bestem Radelwetter „erfahren“.

 

Bei Müllers Hütte in den Weinbergen zwischen Nußloch und Leimen konnte die Kommission sich einen Überblick über die Metropolregion und das Konzeptgebiet verschaffen. Herr Senner vom Planungsbüro Senner erklärte das Konzept, Herr Dr. Peinemann vom VRRN hob die Wichtigkeit der Gartenschau für die Region hervor.

 

Weiter ging´s nach Nußloch, wo uns Frau Schott und Herr Kamann empfingen und die Bedeutung hervorhoben, die eine Gartenschau für Landwirtschaft im Ballungsraum haben kann.

 

Anschließend gab es einen kurzen Stopp im traumhaften mit Skulpturen afrikanischer Künstler bestückten Garten des Anwesens von Bettendorff und von dort ging es durch das Nußlocher Pappelwäldchen bis zur Gemarkungsgrenze in den Feldern. Weitere Stationen waren das Freibad und die Lorenbahn von Heidelberger Cement im Bereich der Jahnstraße. Hier waren die Loren und die kleine Schutzbrücke wie ein Bahnhof gestaltet, um das Potenzial, das die Seilbahntrasse bietet aufzuzeigen. Direktor Dr. Schneider von HDC erläuterte Wissenswertes zur Geschichte des Unternehmens und insbes. zur Seilbahn.


Am Leimbach angekommen erfuhr die Kommission einiges über die Geschichte des Gewässers, das eng mit dem Schlosspark Schwetzingen verwoben ist und den aktuellen Planungsstand der Hochwasserschutzmaßnahmen des Regierungspräsidiums KA.
Letzte Station war Betty Barcley in Nußloch. Hier hatten die Nußlocher Kollegen einen Laufsteg im Freien angedeutet, der auch im Bewerbungskonzept vorgesehen ist. Herr Plarr (Betty Barcley) empfing uns und auch er betonte den Gewinn, der eine Gartenschau für die Region sein kann.


Die abschließende Fragerunde verlief sehr konstruktiv und in angenehmer Atmosphäre.

Und eben diese angenehme und konstruktive Atmosphäre lässt uns hoffen, dass wir im Oktober hoffentlich zu den Gewinnern bei der Vergabe für die Gartenschau in den Jahren von 2031-2036 gehören werden.

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